Bereifung

 

 

Bereifung und Räder ...

 

 

bitte überprüfen Sie Reifendruck und Profiltiefe vor der ersten Ausfahrt. Die in Deutschland gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe ist 1,6 mm und muss an jeder Stelle der vom Reifenhersteller angegebenen Messpunkte der Lauffläche messbar sein. Zu beachten ist, dass bei einer geringeren Profiltiefe die Haftung auf nassen und überfluteten Strassen sehr stark abnimmt. Je geringer die Restprofiltiefe, desto größer ist die Gefahr von Aquaplaning. So genannte „Abnutzungsindikatoren“, die in Abständen in die Profillinien eingearbeitet sind, weisen bei einer Restprofiltiefe von 1,6 mm auf den umgehenden Austausch der Reifen hin. Zur eigenen Sicherheit sollten die Reifen jedoch noch vor Erreichen dieser Grenzmarke ausgetauscht werden. Nach der optischen Kontrolle der Reifen sollten Sie mit den Händen die Reifenwände auf eventuell verborgene Defekte hin abtasten. Gleichzeitig sollte die Lauffläche des Reifens kontrolliert werden, damit ein eventueller Fehler an der Achsgeometrie frühzeitig festgestellt und behoben werden kann.

 

 

Auch Reifen werden alt ...

 

 

Ein Reifen gilt als überaltert und sollte ausgetauscht werden, wenn er älter als 6 - 8 Jahre ist. Das namens gebende amerikanische 'Department of Transportation' verlangt eine Angabe zum Alter des Reifens. Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke - zum Beispiel '327' bezeichnet die 32. Woche 1997. Ab dem Jahr 2000 werden die Bauwoche und das Baujahr eines Reifens vierstellig innerhalb der DOT-Nummer dargestellt. Das bedeutet, die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer geben Bauwoche und Baujahr des Reifens an - zum Beispiel '1601' bezeichnet die 16. Woche 2001.

 

 

Reifendruck ...

 

 

Von dem vorgeschriebenen Luftdruck ist Ihre Sicherheit abhängig. Wenn der angegebene Betriebsdruck erhöht wird, verschlechtern sich das Fahrverhalten und die Federungseigenschaften des Reifens. Wird ein Reifen mit Minderluftdruck gefahren, so führt das zur Verformung und gleichzeitig zur thermischen Belastung des Reifens, die zum vorzeitigen Ausfall führen können. Die wichtigsten Punkte:

 

 

Checklist ...

 

 

Luftdruck am kalten Reifen messen (vor Fahrtantritt).

Luftdruck mindestens alle 14 Tage prüfen.

Luftdruck vor jeder längeren Fahrt prüfen und um 0,2 bar erhöhen, damit in Verbindung mit hoher Geschwindigkeit die Reifentemperatur gering gehalten werden kann.

Insbesondere bei längeren Fahrten sollten die Luftdruck-Empfehlungen des Herstellers hinsichtlich Teillast und Volllast beachtet werden.

Nach Luftdruck-Prüfung immer die Ventilkappen wieder fest aufschrauben, denn sie verhindern Undichtigkeiten durch eindringenden Staub und Schmutz. Am besten sind Ventilkappen mit Dichtring, da sie eine Dichtfunktion zum Ventileinsatz übernehmen können.